Aktuelles

Um Ihnen einen Überblick über unser Arbeit zu verschaffen, haben wir hier immer unsere aktuellsten Fotoprojekte und Aktionen aufgeschaltet. Beispiele zu unserem Service finden Sie in der Galerie.


06:30 - Kaffee in der Frühe


Weihnachtsmarkt in Bäretswil

Am Samstag den 15. Dezember haben wir einen Stand am Weihnachtsmarkt in Bäretswil bei der Kirche. Wir bieten neben verschiedenen Fotoprodukten auch frischen Glühwein und Punsch für die Kinder an. Zu den heissen Getränken gibt es auch feine amerikanische Brownies die seit Jahren schon unschlagbar sind! Schauen Sie doch vorbei - wir freuen uns Ihre Bekanntschaft zu machen.


Bilder von den Sternen

Es ist Herbst - zumindest astronomisch betrachtet - die Sonne scheint seit einer Woche ununterbrochen und es ist keine Wolke am Himmel. Deshalb nutze ich die Gelegenheit, und begebe mich nach Sonnenuntergang nach draussen. Auf der Strasse von Girenbad zum Ghöch mache ich meinen ersten Halt. Dort fotografiere ich die Milchstrasse und versuche die Sterne als Punkte aber auch als bewegende Objekte festzuhalten.

Auf dem Weg zurück zum Auto mache ich noch einige Bilder von den Autos die auf der Strasse vorbeifahren. Um die Sterne als auch das Auto in einem Bild festzuhalten muss man einige Tricks beim Fotografieren anwenden und im Post-Processing die richtigen Programme kennen.

Auf der anderen Seite vom Ghöch, auf der Strasse nach Gibswil, mache ich noch einige Bilder vom alten Schulhaus mit den vorbeifahrenden Autos.

Hier die Resultate meines Abends.

 

Wollen Sie auch solche Bilder machen? Dann klicken Sie hier um alle Bilder anzuschauen und eine Anleitung die mein Vorgehen beschreibt.


Ballonfestival

In meinem kurzen elftägigem Aufenthalt in Amerika bin ich auf ein Ballonfestival hingewiesen worden. Dies ist viel weniger ein Festival sondern vielmehr ein Zusammenkommen von Ballonfliegern. Sie kommen jedes Wochenende an einem anderen Ort zusammen und starten zusammen und je nach Wetterbedingungen fliegen auch zusammen ab. Die Wetterbedingungen waren eigentlich gut, aber der Wind wehte leider von einer schlechten Richtung, wodurch die Ballone nur kurz aufstiegen und dann schon bald nachher einige Kilometer weiter Wind abwärts landeten. Trotz diesem verkürzten Treffen der Ballonflieger gab es einige guten Bilder.

 

- Max Greiner


Ferien auf Sizilien


Weihnachten mit der Familie


Borkenkäfer in der Schweiz- Ein Dokumentarfilm

Nach den Frühlingsferien im Jahr 2017 habe ich mit meiner Maturarbeit begonnen. Mir war von Beginn klar, dass ich ein Dokumentarfilm drehen möchte. Doch worüber war mir noch lange nicht klar. Erst kurz vor den Sommerferien konnte ich richtig beginnen mit meiner Arbeit. Zuerst etliche Stunden am Komputer Informationen über den Borkenkäfer am zusammentragen, danach noch einige Stunden im Wald mit dem Förster Pascal Sturm (Förster von Bäretswil) den Film am drehen. Unten können Sie sich das Endprodukt ansehen.

 

-Max Greiner


Wanderabenteuer in den Glarner Bergen

«Das Osterwochenende rückte näher und damit auch unsere Ferien. Schon seit längerer Zeit haben wir dieses Datum für einen Ausflug reserviert Konkret war noch nichts geplant. Zwei Wochen davor begannen wir mit der Planung. Wir entschieden uns für einen Stausee in den Glarner Bergen als Ziel, genauer gesagt die Mettmenalp. Es gab aber eine Herausforderung: Die Seilbahn fuhr an diesem Wochenende noch nicht - «Wie kommen wir dort hin?». Mit Google Maps war ersichtlich, dass es einen Wanderweg vom Bahnhof Schwanden gibt; Dauer rund 3 Stunden - klingt machbar und nicht allzu anspruchsvoll. Wir planten am Freitag, den14. April um 11:16 Uhr in Wetzikon auf den Zug zu gehen um nach Schwanden, Glarus, zu fahren. Am Tag davor haben wir uns noch mit Proviant eingedeckt und waren nun bereit für den Ausflug.» zum vollständigen Bericht hier

 

- Julian Saxer


Foto im Regio

Wir haben von der Jugendarbeit Wetzikon den Auftrag erhalten, Ihr Werbeplakat für das Projekt «Wetzijob» mit Jugendlichen in Szene zu setzen. Beim Shooting direkt in Wetzikon, haben wir verschiedene Ideen ausprobiert und am Schluss der Jugendarbeit 5 Bilder zur Auswahl gestellt, diese hat dann ein Foto für den Zeitungsartikel ausgesucht. 


-12.5°C: Kälter als man denkt!

"3 Stunden bei -12.5 Grad - wenn andere nicht mehr vor die Tür stehen,

gehen wir nach draussen fotografieren."

 

Es hat endlich auch im Flachland geschneit und rund 40cm Schnee verschönern nun unsere Landschaft. Wir wollten die aktuelle Stimmung der Natur ausnutzen und Stahlwollefunken mit Sternen fotografieren gehen.

 

Doch kurz ein wenig Vorgeschichte:

Max und ich wollte schon länger Stahlwolle fotografieren, jedoch ist unser erster Versuch in Leissigen (KT. Bern) während unserer Fotoreise gescheitert. Grund dafür war die hohe Luftfeuchtigkeit und die falsche Stahlwolle. Max hat später im Migros do-it die richtige Stahlwolle gefunden und diese auf dem Weissenberg in Elm ausprobiert (siehe Eintrag unten). Doch wie ich seiner Erzählung entnehmen können war es nicht sehr einfach alles alleine durchzuführen (Kamera auslösen, Stahlwolle anzünden und schwingen).

 

Doch nun zurück zu unseren Plänen: Es war eine kalte und klare Nacht vorausgesagt, in welcher uns keine Wolken stören sollten. Wir hatten abgesehen vom Halbmond gute Voraussetzungen für Sternenaufnahmen. Nach einem guten Nachtessen wurden wir auf's Ghoech in Bäretswil gebracht. Es ist ein wunderbarer Ort, was man in den Bildern sehr gut erkennen kann. Wir wussten dass es sehr kalt sein wird und haben dementsprechend in fünf Kleiderschichten eingepackt. Dass sich -12.5 Grad Celsius so kalt anfühlt hätten wir trotzdem nicht gedacht. Eine Schwierigkeit bestand darin die feinen Knöpfer der Kamera mit den dicken Handschuhen zu bedienen.

 

20:05 Uhr

Nach gut fünf Minuten durch den Schnee stapfen haben wir eine geeignete erste Location gefunden. Max' Spiegelreflex wurde eingesetzt um Bilder mit einer Belichtungszeit von 1-15 Minuten zu  machen. Mit meiner Kamera experimentierten wir mit Posen, Taschenlampen und Stahlwolle. Wir merkten schnell, dass unsere minimalen Brennweiten von ca. 24mm fast zu wenig von der Landschaft einfangen.

 

20:30 Uhr

Nach einer ersten halben Stunde fotografieren begann schon die Kälte an uns zu nagen. Doch nach einigen sprints im Pulverschnee war davon nichts mehr zu spüren. Wir begannen mit Taschenlampen auf den Fotos zu spielen und wechselten dann auch mal das Motiv. Nun waren unsere Kameras auf ein kleines Dorf gerichtet. In weiter Ferne konnte man teilweise Nebel sehen, was auf den Bildern sehr gut wirkte. Wir machten Panorama Aufnahmen und versuchten das Dorf auf verschiedene Weisen mit dem Sternenhimmel in Szene zu setzen.

 

22:00 Uhr

Wir wechselten weitere Male unseren Standort und die Zeit verging wie im Fluge. Die Kameras haben inzwischen Frost angesetzt.  Max spürte die Kälte vor allem in den Fingerspitzen, was aus meiner Sicht beim Fotografieren das Schlimmste ist. Ich spürte nur meine Füsse inzwischen nicht mehr, doch das lag an den miserablen Winterstiefeln die ich trug - naja, selber Schuld. Wir haben inzwischen einige Aufnahmen gemacht, jedoch die Akkus der Kameras begannen langsam unter der Kälte zu leiden. Unsere Kamerabatterien lieden derart stark, dass sich die Ladung auf 10-20% sank - jetzt war es an der Zeit Stahlwollen-Fotos zu machen. Fernauslöser auf die Kamera gesteckt, Zündhölzchen zur Hand genommen, Stahlwolle und eine Schnur  aus einem Beutel genommen und schon konnte der Spass losgehen. Max übergab mir die Ehre, die Stahlwolle zu schwingen nachdem er sie angezündet und die Kamera ausgelöst hat. Es machte einen grossen Spass diese Fotos gemeinsam zu erstellen. Da wir zu zweit waren, konnten wir die Arbeit sehr gut aufteilen.

 

Kurz darauf kratzte der Akku von Max ab und er wärmte diesen an seinem Körper wieder. Durch das Aufwärmen konnte er gut 10% der Ladung «wiederherstellen» (in «» da die Energie nicht explizit weg war). Daher ein kleiner Tipp: Batterien im Winter immer nahe am Körper tragen und warm halten weil die Batterieleistung bei tiefen Temperaturen um vieles abnehmen kann. Auch Handys können bei solchen tiefen Temperaturen aufhören zu funktionieren.

 

22:50 Uhr

Inzwischen war auch mein Akku leer - auf die Schnelle konnte auch die zugeführte Wärme nichts mehr daran ändern. Wir mussten uns sowieso langsam auf den Weg machen da wir um 23:00 Uhr mit dem Vater von Max (Danke für den Taxidienst) uns bei einem Restaurant verabredet haben. Nachdem wir alles eingepackt hatten, rannten wir den Hügel durch den wunderbaren Pulverschnee hinunter und erreichten unseren Treffpunkt (natürlich) pünktlich.

 

"3 Stunden bei -12.5 Grad - Kälter als man denkt" Dieser Satz entstand noch am selben Abend wieder in der Wärme und wir nahmen uns vor diesen als Überschrift für den Eintrag zu verwenden. Trotz der eisigen kälte war es ein tolles Erlebnis welches wir sicherlich in der Zukunft wiederholen werden. Die atemberaubende Kulisse mit Schnee und Sternen sollte jeder einmal ansehen - dafür lohnt es sich sogar zu frieren.

 

 

- Julian Saxer

 

Tutorial zu Sternenaufnahmen hier.


Photo17: Foto in Top 100 gelandet

Dienstag, 3. Januar 2017, ich öffnete mein Mail-Programm ohne Vorahnung und überflog die ungelesenen Mails. Doch plötzlich wurde ich stutzig: "(...) Herzliche Gratulation! Dein Foto wurde unter die besten 100 von über 1'000 eingereichten Fotos gewählt. (...)". Ich musste es mehrmals durchlesen, um es zu glauben. Doch kurz die Vorgeschichte; Ich hatte etwa im Oktober 2016 an dem 20-Minuten Leserwettbewerb teilgenommen und mein bestes Foto des Jahres 2016, ein Karussell an der Chilbi in Wetzikon, eingesendet. Die besten 100 Fotos würden dann vom 6.-10. Januar an der Photo17 in Zürich ausgestellt. 

Ich schaffte es dann tatsächlich unter die Top 100 und bekam eine Einladung für die Werkschau am 5. Januar, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung. Ich besuchte um 18:00 diese Werkschau mit Fabian Häfeli einem professionellen Food- & Werbefotograf, der ein super Freund von mir ist und mir den Weg in die Fotografie gezeigt hat. Wir bewegten uns über die fast 4000m^2 grosse Ausstellungsfläche. Im Fokus waren die Arbeiten von rund 150 Profi-Fotografen, welche sehr unterschiedlich waren. Diverse Kamerahersteller waren auch vor Ort und zeigten ihre Produkte. Wir fanden dann im Verlauf des Abends den Ausstellungsort der Wettbewerbsbilder, diese waren auf A4 ausgedruckt und machten einen ziemlich guten Eindruck. Es war eine super Erfahrung an einer solchen Ausstellung teilzunehmen. 

 

- Julian Saxer


Weissenberg: Stahlwolle und Sterne

Seit über einer Woche habe ich jetzt Ferien und habe leider viele Tage Zuhause verbracht und nichts unternommen. Ich habe mir also vorgenommen die Sterne an einem passenden Abend zu fotografieren.

Nun schon seit neun Jahren hintereinander mietet meine Familie eine Wohnung in Matt (Kanton Glarus, in der Nähe von Elm) welche wir benutzen um Wintersport zu betreiben. Leider fehlt momentan der Schnee... Wir haben beschlossen für eine Nacht nach Matt zu gehen um uns dort einzurichten damit wir dann bereit sind wenn der Schnee das Skifahren zulässt.

In der Nähe unserer Wohnung gibt es eine Bergbahn welche ich gestern Abend benutzte um auf den Weissenberg zu gelangen um dort Fotos von den Sternen zu machen. Alleine machte ich mit mit einer Stempelkarte auf den Weg zur Bahn. Eingepackt in fünf Kleiderschichten, mit einem Stativ in der Hand, einer Kamera um den Hals und einem Rucksack mit Zubehör am Rücken begebe ich mich in die Dunkelheit. Gewappnet war ich mit einer Taschen- und Stirnlampe, Mütze, Handschuhe, Stahlwolle, Feuerzeug und Streichhölzer für den Notfall. Sobald ich einen geeigneten Ort fand und die Kamera aufstellte, begann der Spass. Ich habe Stahlwolle an einer Schnur mit einer Klammer befestigt, leicht auseinander gerupft und angezündet. Sobald es beginnt zu glühen darf man sie um sich schwingen und es entstehen Funkenfontänen. In einer Langzeitbelichtung sieht das dann wie oben auf den Bildern aus. Leider sind dann schon relativ bald Wolken aufgezogen welche die Sterne verdeckten und mich frühzeitig entliessen. Es hat Spass gemacht solange der Himmel noch frei war und ich werde es wieder machen.

 

- Max Greiner


Zürich im Regen

Zu viel Schule tut nicht gut, also entschieden wir uns nach Zürich zu gehen, um dort zu fotografieren. Wir legten den Sonntag als Tag fest und hielten uns daran - trotz des Regens. Doch schon auf unserer 4-tägigen Reise durch die Schweiz, sind wir dem Regen täglich begegnet - wie man so sagt gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

In Thermosunterwäsche, T-shirt, Pullover, Regenjacke und Handschuhen eingewickelt begeben wir uns um 7 Uhr nach Zürich. Die Sonne ist noch unter dem Horizont und zu unserem Erstaunen sind doch schon sehr viele Frühaufsteher, auf dem noch dunklen Gleis 5, in Wetzikon anzutreffen.

In Zürich Stadelhofen angekommen, packten wir unsere Kameras aus und legten los. Es regnet nur leicht. Gerade am Bahnhof Stadelhofen sind wir am längsten geblieben, da alle Velos, die mit Regentropfen versehen waren, ein super Sujet ergaben. Mehere hundert Bilder später begaben wir uns in Richtung Bellvue - doch es ist schon fast 10 Uhr. Nun regnet es schon relativ fest, aber wir blieben und fotografierten ambitioniert weiter. Wir liefen bis zum Bahnhof und halten die Limmat mit den Möwen und den Enten fest. Mit tiefgefrorenen Fingern begaben wir uns kurz nach 11 Uhr auf den Zug zurück nach Wetzikon. Für die Fotografie ist schlechtes Wetter auch gutes Wetter, obwohl es den Fingern nicht immer gut tut!

 

- Max Greiner